Kinesiologie bei Stress und Ängsten

Marie, 6 Jahre kann sich morgens nicht von ihrer Mutter lösen. Bereits im Kindergarten gab es Probleme, seit der Einschulung ist die Panik des Kindes so groß, dass die Schulpsychologin an eine Kinderpsychologin verweist. Marie schreit und klammert sich an ihre Mutter, sobald die Lehrerin die auf dem Schulhof versammelte Klasse in den Klassenraum begleiten möchte.

 

Bei Marie zeigen diverse Korrekturen von Ängsten an, die sich bereits während der Schwangerschaft auf das Kind übertragen haben (Angst vor Verlust, Angst vor Krankheit, Angst allein gelassen zu werden u.a.). Das Kind wird aufgefordert, gemeinsam mit mir die Sätze zu sprechen, auf diese Weise also der Stress aktiviert. Durch Halten von Akupunkturpunkten wird der Stress auf diese Sätze „entkoppelt“. Das Kind ist während der Behandlung entspannt.

Maries Mutter berichtet, dass bei ihrer Mutter – also der Großmutter des Kindes – in der achten Schwangerschaftswoche ein unheilbarer Hirntumor entdeckt wurde, dem die Großmutter nur acht Wochen später erlag. Somit ergibt sich ein klarer Zusammenhang zu den einzelnen Korrekturen.

 

Nach drei jeweils einstündigen Behandlungen berichtet die Mutter, dass Marie fröhlich mit den anderen Kindern morgens in die Klasse gegangen ist und auch in anderen Alltagssituationen deutlich entspannter wirkt.

 

Janis, 9 Jahre, wirkt seit Beginn des Schuljahres verschreckt, ist oft abwesend und geht nicht mehr gern zur Schule, obwohl er stets zufrieden in der Schule war und ein guter und beliebter Schüler ist. Er klagt über gelegentliche Bauch- und Kopfschmerzen sowie schlechte Träume und Ein- sowie Durchschlafprobleme. Der Besuch beim Kinderarzt bleibt ohne Befund.

 

Bei Janis zeigen mehrere verschiedene Korrekturen an, unter anderem balancieren wir Sätze wie: „Angst, nicht das zu sein was ich möchte“, „Ich kann sein was ich sein möchte“. „Ich will/werde/kann/ mutig und gelöst sein“ Es zeigen außerdem verschiedene Heilmittel (u.a. Phytotherapeutika und Bachblüten) an.

 

Nach der ersten Sitzung kann Janis wieder gut schlafen. Nach weiteren drei Sitzungen berichtet die Mutter, dass Janis nun deutlich klarer und offener ist und wieder gern zur Schule geht. Die Klasse hat ihn wegen seiner ruhigen aber  freundlich-bestimmten Art zum Klassensprecher gewählt.